Stilblüten

Wer den Schaden hat,...

Warum grüßen sich Fiatfahrer abends nicht?

Weil sie sich morgens schon in der Werkstatt getroffen haben.

9.10.06 20:30, kommentieren

Taubertal

- "Wir haben uns nicht verfahren, wir sind nur anders gefahren"

- "Das Zelt ist nicht schief, das gibt sich noch"

13.8.06 18:48, kommentieren

Ein Slapstick

Ich sollte Stories für Comedy-Serien schreiben…

Junge Frau, Mitte 20 – Namensähnlichkeiten sind natürlich reiner Zufall….aber nennen wir sie einfach Melanie.

Szene 1: Dienstag Nachmittag auf dem Dienstweg….25 Minuten Fahrtzeit für 5 Kilometer…die Sonne brennt, die Frisur sitzt…Stau, weil zwei LKWs einen Kradfahrer zermatscht haben…

Ein Licht im Wagen fängt an zu leuchten…sie entnervt wartet, dass es erlischt. Fehlanzeige! Sie steigt aus, Warnblinker an…“Warum immer im Sommer? Frauen in Kleidern am Wegrand mit offener Motorhaube ziehen dämliche Blicke männlicher Verkehrsteilnehmer auf sich“
Gereizt steigt sie aus dem Wagen, kramt im Kofferraum nach dem Handbuch….gedankenverloren – hoffend – betend – versucht sie, der leuchtenden Lampe auf die Spur zu kommen.

Ein Wagen hält – Mittdreissiger – müffelnd, unrasiert: „Haste mal ne Kippe?“
Sie schmeisst ihm entnervt ne Kippe ins Wageninnere.
Er versucht, ihr ne Konversation zu drücken: „ Wie weit ist es noch zur Autobahn?“
Sie denkt: Sieht er nicht, dass ich anderes im Kopf hab? Und antwortet mit Dentagardlächeln „ca 10 Kilometer“….

Nach weiteren Konversationsversuchen erkennt sie –den männlichen Verkehrsteilnehmer ignorierend – dass offensichtlich Bremsflüssigkeit fehlt.

Aufatmend rückt sie den Weg ins Büro an, wohlwissentlich, dass Bremsflüssigkeit nicht in 5 Minuten entweicht.

Szene 2: Der Heimweg…die Lampe leuchtet noch immer. Sie strebt den Weg zur Werksatatt an. Plötzlich dämmert ihr…sie wollte noch Karten fürs Festival besorgen! Kehrtmarsch…man muss Prioritäten setzen! Bremsflüssigkeit entweicht nicht so schnell….

Szene 3: Mittwoch Morgen auf dem Weg zur Arbeit. Sie steigt in den Wagen – die Lampe leuchtet unerweichlich. Der letzte Hoffnungsfunke, die Handbremse sei aufgrund der Hitze festgebacken, schwindet dahin. Naja, Bremsflüssigkeit entweicht nicht so schnell…

Szene 4: 6 Kilometer zur Arbeit…die letzten Meter und die Bremse versagt. Wäre der Parkplatz ebenerdig, hätte sie jetzt eine Beule in der Motorhaube. Puh…durchatmen….

Szene 5: Was machen wir jetzt? Nach Telefonaten und Meinungsumfragen im Kollegenkreis rufen wir den ADAC.

Szene 6: Kollege rennt über den Weg, setzt zur Morgenkonversation an. Melanie: „Keine Zeit, kommt gleich ein netter junger Mann vom ADAC der mich abschleppt *g*“
Kollege: „der is sicher über 50, verschwitzt und sabbert“. Romanfigur hadert…soll sie mitfahren? Man könnte den Wagen entführen…oder doch im Dienst des Herrn den direkten Weg hoch ins Büro einschlagen? Wie macht man das? Kann man einem wildfremden ADACler die Wagenschlüssel in die Hand drücken?

Rufen wir mal die Werkstatt an….passt ja wieder zum Tag. Die Kontaktperson in der Werkstatt ist ausser Haus. Na gut, hoffentlich richten sie ihm aus, dass er den Wagen in Empfang nehmen soll….

Szene 7: Melanie wartet auf 50jährigen sabbernden ADACler und entmüllt währenddessen ihren Wagen…hadert noch immer damit, ihren Wagen aus den Augen zu verlieren…

Szene 8: Abschlepper kommt….es steigt ein Pralinchen aus…Mitte 20, 1,85m blond und grüne Augen…das Auto wird verladen, Stotternd und in tomatenrot übergeben wir halt doch die Papiere.

Szene 9: Sie betritt das Büro….grinsende Kollegen, die sich die Nasen am Fenster plattgedrückt haben und Wetten darüber abgeschlossen haben, ob sie mit dem Schneckchen doch mitgefahren ist….böse Kommentare und – das Telefon klingelt….
DIE WERKSTATT! Hallo Melanie, hier kommt grad en schickes Auto aufm Abschlepper…nur-wo is der Schlüssel?

Szene 10: Unser Slapstick-Tierchen bekommt den ersten Nervenzusammenbruch des Tages. Sie wollte was arbeiten, ist nicht mit dem Schneckchen mitgefahren – im Namen der A…..und vergisst tatsächlich beim Anblick der Abschleppdienstaugen, den Schlüssel mitzugeben!
Glücklicherweise bietet sich die Kollegin an, sie zur Werkstatt zur fahren.

Szene 11: Da die Werkstatt den Hol- und Bringservice bisher gern angeboten hat, irrt man durch AB und sucht die Werkstatt….ja tatsächlich….lassen wir mal ein Auto in eine Werkstatt bringen, von der wir nicht mal wissen wo sie ist….und natürlich schaut man auch nicht nach…man fährt einfach los und irrt herum. „Melanie, jetzt ruf da endlich an und frag wo die sind!“ – „NEIN das is peinlich!!!“

Szene 12: Man hat die Werkstatt gefunden, jedoch nicht den Eingang. Zielperson joggt planlos über das Speditionsgelände.

Szene 13: Zielfigur hat den Schlüssel erfolgreich abgegeben – Kollegin auf der Jagd verloren….die Hetze geht weiter…ich glaub, das waren zu Fuss mal locker so 10 km – bei 35 Grad im Schatten – mit Ticketackeschuhen!

...übrigens waren die Bremsschläuche durch....danke auch.

30.7.06 17:26, kommentieren

Trafficjam

Steffen: " Wer auch immer hier aufräumen muss, er tut mir jetzt schon leid"

Melanie: "Die sollten uns dankbar sein, wenn unsere Gasflasche in die Luft geht"

30.7.06 16:55, kommentieren

16.07.2006

Steffen: "Melanie, Du bist eine Gefahr für meine Gesundheit"
Melanie: "...und Du für meine Psyche"

17.7.06 22:57, kommentieren

Security...

Ingo zu einem Security auf dem WGT...

"Ist das GRÜN ode GELB????"

Security: "NEON"

16.6.06 00:57, kommentieren

Weichei

Hanka: "Du bist ein Weichei"
Slaightor: "aber ein ganz hartes"

16.6.06 00:51, kommentieren